Kastration (Katzen)

Die Kastration ist sowohl für männliche auch als für weibliche Katzen unabdingbar, egal ob diese nur im Haus gehalten werden oder Freigang haben.

Kater werden nach der Kastration häuslicher, raufen weniger und streunen weniger umher. Daher verringert sich für sie die Unfallgefahr und die Gefahr sich an übertragbaren Krankheiten anzustecken. Kastrierte Kater markieren nicht und zeigen keine Aggressivität.

Die Kastration des Katers ist wie die der Kätzin ein Routineeingriff der in Vollnarkose erfolgt.

Beim Kater ist das geeignete Alter 6 – 10 Monate, je nach Rasse und Entwicklungszustand. Kätzinnen hingegen sollten zur Vermeidung einer ungewollten Trächtigkeit schon mit 5 – 6 Monaten kastriert werden.

Kastrierte Kätzinnen sind ausgeglichen und ruhig, da sie nicht mehr rollig werden. Auch sie beenden das Markierverhalten nach der Kastration.

Angesichts der unübersehbaren Zahl ungewollter Katzenbabys jährlich ist die Kastration der Kätzinnen ein Akt der Verantwortung.

In der Wohnung gehaltene unkastrierte Kätzinnen haben aufgrund ihres besonderen Sexualcyclus ein hohes Risiko an Gebärmutterentzündungen zu erkranken!

Die weit verbreitete Meinung, dass Katzen vor der Kastration einmal Junge gehabt haben sollten entbehrt jeder medizinischen Grundlage.

Die Kastration bietet Katzen die Chance auf ein langes, glückliches und gesundes Leben.

Bei der Narkose zur Kastration bietet es sich an gleichzeitig eine Tätowierung in den Ohren machen zu lassen.

Anhand dieser Kennzeichnung ist Ihre Katze eindeutig identifizierbar und der Besitzer kann leicht ermittelt werden, falls die Katze einen Unfall erleidet oder sonst wie abhanden kommt.

Weitere Infos erhalten sie bei Ihrer Tierärztin/Tierarzt.

Dr. med.vet. Harriet Eder
Tierärztin

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