Hilfe

Liebe Mitglieder und Tierfreunde,

bitte lesen Sie diese Berichte aufmerksam durch und helfen Sie uns bei der Lösung dieser Probleme, kennen Sie einen Bundestagabgeordneten,

Landtagsabgeordneten, Stadtverordneten, Bürgermeister oder Landrat nutzen Sie Ihre Beziehungen um das Katzenelend – Tierelend in den Griff zu bekommen.

Wir sind auf Ihre Hilfe angewiesen,

Fragen beantworten wir Ihnen gerne, helfen Sie uns – dankeschön –

Roman Herzog, ehemaliger Bundespräsident sagte

1996 zur ARD:

Erstens: Das, was die Ehrenamtlichen in unserem Land leisten, das kann kein Staat bezahlen.

Aber es ist noch was anderes: Es geht darum, dass die Ehrenamtlichen nahe an den Problemen dran sind, gleichgültig, ob in der sozialen Arbeit, im Sport, in den Kirchen und in den Verbänden. Sie sind näher an den Problemen und können mit Kreativität, einfach mit dem offenen Blick, Probleme zu sehen und lösen zu helfen oder sich an der Lösung zu beteiligen, viel besser als irgendeine staatliche Behörde wirken.

Und das Dritte ist: Es ist immer auch eine menschliche Beziehung dabei durch die ehrenamtliche Arbeit.

 

Katzenhilfe-Westerwald e.V. Rückblick auf fünf Jahre ehrenamtliche Tierschutzarbeit im Westerwald:

Der Tierschutz hat ohne greifbare staatliche Rückendeckung keine Chance sein Ehrenamt erfolgreich wahrzunehmen. Ehrenamtliche bemühen sich rund um die Uhr gegen das vorherrschende Leid anzukämpfen, der unermüdliche Einsatz ist ein Tropfen auf den heißen Stein, solange keine spürbare staatliche Rückendeckung erfolgt.

 

Gemeinsam sind wir stark – PRO EHRENAMT – Ich bin dabei … DER WESTERWALD:

Das Engagement von Bürgerinnen und Bürgern in Vereinen, Initiativen und Projekten ist für unsere Region von unschätzbarem Wert. Der Westerwaldkreis steht hinter allen ehrenamtlich Tätigen und unterstützt sie auf vielfältige Weise. So auch die auf Kreisebene neu gegründete „Arbeitsgemeinschaft Ehrenamt“. Aufwertung des ehrenamtlichen Engagements, Erörterung von Fragen und Problemen und ein verbesserter Dialog miteinander, stehen im Blickpunkt. Die zukünftig regelmäßig stattfindenden Arbeitsgemeinschaften werden vom Westerwaldkreis unterstützt. Zusätzlich lädt der Landrat 1-2x jährlich zu einer großen Runde ins Kreishaus ein. Die Belange des Ehrenamtes finden stets ein offenes Ohr und größtmögliche Unterstützung. Gemeinsam sind wir stark. Quelle: http://www.westerwald-kreis.de/landkreis/ehrenamt/content.php

 

 

 

Aktion Tier – Menschen für Tiere e.V. und zahlreiche Kooperationsvereine setzen sich seit Jahren deutschlandweit im großen Stil für die Straßenkatzen ein und dennoch:

 

Das Leid der Straßenkatzen in Deutschland steigt enorm!

 

Nachhaltige Ansätze zur Eindämmung des Leides wären:

 

Kennzeichnungsverpflichtung für alle Haustiere

Kastrationsverpflichtung für alle Freigängerkatzen

Tollwutimpfpflicht für alle Freigängerkatzen

Katzensteuer zur Förderung des Tierschutzes

Fundbüros die ihre Aufgaben verstehen und auch umsetzen können

Mindesthalteanforderungen für Katzen

Verordnungen für den Umgang mit aufgefundenen Katzen

Straffung und Umsetzung der vorherrschenden Gesetze

Beschlagnahmungen und Tierhalteverbote bevor die Tiere verhungert am Türrahmen festgenagelt wurden oder auf/hinter der Couch vertrocknen

das Wort TierSCHUTZ als solches verstanden zu haben!

 

All das würde den Staat nicht finanziell belasten, aber die Tiere enorm schützen und das extreme Leid auf den Straßen eindämmen, sowie auch dem Tierschutz anstatt den Genickschlägen mal Handlungsmöglichkeiten geben. Endlich wären damit Handhaben gegen die Quellen des Leides geschaffen, wie unzählige Bauern und sonstige leidproduzierende Haushalte.

 

Wir wissen nicht, was den Staat davon abhält, solche Verordnungen rauszubringen, jedes kleine Bauerndorf kann seine Friedhofssatzungen, Hundeverordnungen und sonstige Verordnungen verfassen, aber was nachhaltiges – gegen das enorme Tierleid – wird nicht umgesetzt.

 

Wir wie auch unzählige andere Tierschutzvereine bieten rund ums Jahr die Kastrationshilfen, ohne das wir die Spendensummen verdoppelt bekommen, dennoch erreichen wir damit nur die Wiligen, aber es geht ganz klar um die Unwilligen und die erreichen wir nur dann, wenn der Staat den dringenden Handlungsbedarf erkannt hat!

 

Den Tieren begegenet überwiegend Ignoranz und ein dicker Berg Dummheit, Gleichgültigkeit und „Bauernschläue“, sowie ein paar tote Fische, die mit dem Strom schwimmen! Eine sehr üble Kombination, auf Kosten unserer unschuldigen Mitgeschöpfe!

 

Perlchen von Mörsbach – geboren um zu leiden?

 

 

Tierschutz könnte so einfach sein, wenn alle an einem Strick ziehen würden. Die Tiere brauchen kein rosa Deckmäntelchen und nette Worte, sie brauchen Hilfe!

 

Katzenhilfe-Westerwald e.V.

i.V. Sonja Stahl

sonja@katzenhilfe-westerwald.de

www.katzenhilfe-westerwald.de

 

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Ein Land hat nachgedacht – gute Ansätze, aber längst nicht ausreichend:

 

Österreich – Land Salzburg:

Katzenkastrationsprojekt

 

Salzburg (aho) – Eine Tierschutzaktion des Landes Salzburg soll die rasch steigende Zahl von streunenden Katzen eindämmen und damit auch unnötiges Leid von Tieren verhindern. Der Tierschutzombudsmann des Landes, Mag. Alexander Geyrhofer, startet eine Katzenkastrations-Aktion und bittet die Bevölkerung um Unterstützung. Das Land verdoppelt die eingegangenen Spenden. Ergänzt wird die Aktion durch eine Informations-Kampagne, die zweifelhafte Tierimporte aus dem Ausland eindämmen soll. Darüber informierte Landesrat Sepp Eisl heute, Donnerstag, 17. April.

 

“Streunerkatzen einzufangen und im Tierheim unterzubringen mag zwar auf den ersten Blick naheliegend sein, ist aber keine zufrieden stellende Lösung. Denn Streunerkatzen sind extrem scheu und leiden sehr darunter, eingesperrt zu sein. Unser Ansatz ist es daher, nicht die Symptome zu bekämpfen, sondern Lösungen dort anzusetzen, wo das Problem entsteht. Der Tierschutzombudsmann des Landes, Mag. Alexander Geyrhofer, startet nun in Abstimmung mit den Gemeinden und Tierärzten eine Katzenkastrations-Aktion, um das starke Anwachsen der Population an Streunerkatzen einzudämmen. Streunerkatzen können üblicherweise keinem Besitzer zugeordnet werden, daher ist eine verpflichtende Kastration dieser Tiere nicht durchzusetzen.

 

Die Unterbringung von Streunerkatzen in Tierheimen stellt keine tiergerechte Lösung dar. Diese Katzen sind das Leben in freier Natur gewohnt, nicht auf den Menschen geprägt und extrem scheu. Eingesperrt zu sein, bedeutet für diese Tiere eine große Qual. “Leider werden zur Populationskontrolle mancherorts noch immer strafbare Methoden wie Vergiften, Erschlagen oder Ertränken angewendet. Diese Praktiken sind entschieden abzulehnen und stellen nicht einmal ansatzweise eine effektive Lösung dar. Um eine ungebremste Vermehrung dieser Katzen zu verhindern und eine tiergerechte Lösung anzubieten, starten wir in Zusammenarbeit mit verschiedenen Tierschutzorganisationen, der Tierärztekammer und der Landesveterinärdirektion eine Katzenkastrations-Aktion für halbwilde und wilde Katzen”, so Tierschutzombudsmann Mag. Alexander Geyrhofer: “Hier sollen ausschließlich wilde Katzen eingefangen und kastriert werden und so bald wie möglich an ihren gewohnten Platz zurückgebracht werden. Nur so kann verhindert werden, dass der Revierplatz durch den Zugang einer neuen unkastrierten Katze besetzt wird.” Die Aktion wird durch Spenden finanziert. Dabei wird jeder gespendete Euro vom Land Salzburg verdoppelt, die Tierärzte bieten einen besonders günstigen Kastrationspreis an. Spendengutscheine liegen bei allen Tierärzten und in den Gemeindeämtern aus.

 

Quelle: http://www.animal-health-online.de

 

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Zwei Videos über die Wichtigkeit der Kastrationen:

www.youtube.com/watch?v=4HTkOfyN4ac&NR=1

www.youtube.com/watch?v=CMzW3LIkNLA

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