Über uns

Informationen über Zukunft für Tiere e.V.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und begrüßen Sie auf unseren Internetseiten. Hier können Sie sich einen überblick über uns, unser Ziel, unsere Aufgaben und Hoffnungen verschaffen. Bitte beachten Sie besonders unsere Tiervermittlungen, Fundtiere und Vermisste Tiere. Wir sind Tierschützer aus Liebe zu den Tieren und der Natur. Am 04. November 2006 haben wir in Landau an der Isar den Verein „Zukunft für Tiere im Landkreis Dingolfing-Landau e.V.“ gegründet und es uns zur Aufgabe gemacht Mensch und Tier zu helfen.

Jährlich werden in deutschen Tierheimen Hunderte von Hunden, Katzen und Kleintiere aus vielfältigen Gründen, welche von einer Scheidungen bis zu einer Tierhaarallergie oder auch dem Tod des Herrchens oder Frauchens reichen, abgegeben. Hierüber sind wir Tierschützer sehr froh. Lieber werden die Tiere im Tierheim abgegeben, bevor sie einfach am Straßenrand abgelegt oder in die Mülltonnen geworfen werden. Leider müssen wir auch immer wieder erleben, dass kranke Tiere erschossen oder anders getötet werden, weil der Tierhalter nicht bereit ist, die Tierarztkosten zu tragen.

Um dies zu verhindern, vermitteln wir unerwünschte Tiere in ein neues gutes Zuhause. Tiere zuvermitteln ist eine verantwortungsbewusste, aber auch eine sehr schöne Aufgabe. Wir sind sehr glücklich und freuen uns, wenn die Tiere ein liebevolles neues Zuhause bekommen. Auch führen wir Kastrationen bei Katzen durch, um deren sinnlose Massenvermehrung einzudämmen und damit Infektionskrankheiten bei Katzen und Kleintieren zu verhindern. Dazu benötigen wir dringend Ihre Hilfe. Für uns ist jede Spende egal in welcher Höhe sehr wichtig und dringend nötig. Wir sind auch sehr dankbar über Erbschaften bzw. Vermächtnisse. Somit können wir sehr viel Tierelend verhindern.

Wir können Ihnen versichern, dass jeder gespendete Euro den Tieren zu gute kommt. Wir haben keine Verwaltungskosten, keine persönlichen Aufwendung für unsere Helfer. Wir arbeiten alle ehrenamtlich und zum Wohle unserer Vierbeiner.
Des Weiteren ist Zweck des Vereins die Förderung und Verbreitung des Tierschutzgedankens, entlaufenen und herrenlosen Tieren, sowie Abgabetieren Schutz, Unterkunft und Pflege zu gewähren, Tierquälereien zu verhindern, Tierhalter über die tierschutz- und artgerechte Haltung aufzuklären und geschehene Tierquälereien zur Anzeige zu bringen. Der Verein fordert die Abschaffung der Tierversuche.

Was uns besonders am Herzen liegt:

Tierschutz ist Menschenpflicht! Tiere sind keine Sache und wir Menschen sollten uns für das Wohl unsere Tiere einsetzen. Als Tierschutz werden alle Aktivitäten des Menschen bezeichnet, die darauf abzielen, Tieren ein artgerechtes Leben ohne Zufügung von unnötigen Leiden, Schmerzen und Schäden zu ermöglichen.

Am 26. Juli 2002 wurde im Plenum des Bundestages das Staatsziel Tierschutz im Grundgesetz verankert, nachdem dies 2000 noch abgelehnt worden war. Der Art. 20a des Grundgesetzes lautet nun: „Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung durch die Gesetzgebung und nach Maßgabe von Gesetz und Recht durch die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung.“

Tierschutzorganisationen:

Im Jahre 1837 gründete der Pfarrer Albert Knapp den ersten deutschen Tierschutzverein, dem überall in Deutschland weitere folgten. Sie schlossen sich 1881 zum Deutschen Tierschutzbund zusammen. Dieser vereinigte 1992 etwa 650 Tierschutzvereine mit über 600.000 Mitgliedern. Wir sind bereits Mitglied im Deutschen Tierschutz-Bund Bonn.

Wir hoffen, Ihnen mit diesen Kurzschilderungen einen kleinen Einblick in unsere Arbeit bei Zukunft für Tiere e.V. gegeben zu haben.

 

Satzung des Vereins   Zukunft für Tiere e.V.

 

  1. Name, Sitz, Geschäftsjahr
  2. Der Verein führt den Namen „Zukunft für Tiere“ nach der beabsichtigten Eintragung in das Vereinsregister mit dem Zusatz eingetragener Verein, „e. V.“
    Der Sitz des Vereins ist Landau a.d.Isar.
    Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

  3. Zweck und Aufgaben
    1. den Tierschutzgedanken in jeder Hinsicht zu vertreten, durch Aufklärung, Anleitung und gutes Beispiel Verständnis für das Wesen der Tiere zu erwecken, insbesondere bei der Jugend, ihr Wohlergehen zu fördern, Tierquälereien oder Tiermisshandlungen zu verhüten und gegebenenfalls ohne Ansehen der Person zu verfolgen.
    2. an der Fortentwicklung des deutschen Tier- und Naturschutzrechtes mitzuwirken.
    3. die Interessen von Tier und Natur gegenüber lokalen Behörden und amtlichen Organen zu vertreten.
    4. mit anderen Organisationen, die der lebenden Natur verbunden sind, sofern sie nicht gegen die Zielsetzung des Tierschutzes verstoßen, zusammen zu arbeiten.
    5. den Tier- und Naturschutzgedankens in Wort, Schrift und Bild zu verbreiten.
    6. Die Tätigkeit des Vereins erstreckt sich auf den Schutz aller Tiere

    Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts – ,,steuerbegünstigte Zwecke“ – § 51 AO. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
    Alle Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

  4. Mitgliedschaft – Beginn -Ende

  5. Mitglied des Vereins kann jede Person werden, wie auch eine juristische Person des öffentlichen oder privaten Rechts. Der Aufnahmeantrag ist schriftlich zu stellen. Darüber entscheidet der Vorstand. Gegen eine ablehnende Entscheidung kann innerhalb eines Monats nach Zugang schriftlich Beschwerde eingelegt werden, über die von der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung entschieden wird. Die Beschwerdeentscheidung wird schriftlich zugestellt. Ein Anspruch auf Mitgliedschaft besteht nicht.

    Die Mitgliedschaft endet:

    • mit dem Tod (natürliche Person) oder der Auflösung (juristische Person) des Mitgliedes
    • durch Austritt
    • durch Außchluss aus dem Verein.


    Der Austritt muss schriftlich gegenüber mindestens einem Vorstandsmitglied erklärt werden. Er ist nur unter Einhaltung einer Frist von drei Monaten zum Ende eines Kalenderjahres möglich.
    Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es in schwer wiegender Weise gegen die Interessen des Vereins verstoßen hat. Außerdem kann das Mitglied ausgeschlossen werden, wenn es mit der Entrichtung des jährlichen Mitgliedsbeitrages im Verzug ist. über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Das betroffene Mitglied hat das Recht, binnen zwei Wochen ab Zugang der schriftlichen Mitteilung des Ausschlusses die ordentliche Mitgliederversammlung anzurufen, spätestens zwei Wochen vor der nächsten Mitgliederversammlung. Der Anruf der Mitgliederversammlung muss schriftlich erfolgen. Er hat aufschiebende Wirkung. Die Mitgliederversammlung entscheidet über den Ausschluss mit 2/3 Mehrheit. Die Entscheidung wird dem betroffenen Mitglied schriftlich mitgeteilt. Der Ausschluss wird wirksam mit dem Zugang der schriftlichen Mitteilung des Vorstandsbeschlusses oder der Entscheidung der Mitgliederversammlung.
    Bei Beendigung der Mitgliedschaft besteht kein Anspruch auf einen Anteil am Vereinsvermögen.

  6. Mitgliedsbeiträge
  7. Die Mitglieder zahlen Mitgliedsbeiträge, über deren Höhe und Fälligkeit die Mitgliederversammlung jeweils mit Wirkung für das folgende Geschäftsjahr entscheidet.
    Derzeit gelten folgende Mitgliedsbeiträge und Fälligkeitszeitpunkt:

     
    Auszubildende, Studenten, Wehr- und Zivildienstleistende Jugendliche 10,00
    Erwachsene 25,00
    Rentner, Pensionäre (ab 60 Jahre) 15,00

    Die Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit.
    Der Mitgliedsbeitrag ist fällig zum 01.01. eines jeden Kalenderjahres.

  8. Organe
  9. Organe des Vereins sind:

    1. der Vorstand
    2. die Mitgliederversammlung
    3. der Beirat.

    Die Mitgliederversammlung kann die Bildung weiterer Vereinsorgane oder Gremien beschließen.

  10. Vorstand
  11. Der Vorstand besteht aus sechs Personen, dem Vorsitzenden, zwei stellvertretenden Vorsitzenden, dem Schatzmeister, dem Schriftführer, dem Vertreter Schatzmeister/Schriftführer (Gesamtvorstand). Der Vorsitzende und die stellvertretenden Vorsitzenden bilden den Vorstand im Sinne von § 26 BGB (Vertretungsvorstand). Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den Vorsitzenden oder durch einen der stellvertretenden Vorsitzenden vertreten. Arbeitnehmer des Vereins dürfen nicht Mitglieder des Vertretungsvorstandes sein. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Bis zu einer Neuwahl bleibt der Vorstand im Amt. Scheidet ein Mitglied während der Amtszeit aus, kann der Gesamtvorstand ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen wählen.

    Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins und erledigt alle Verwaltungsaufgaben, soweit sie nicht durch die Satzung oder Gesetz einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. Er hat insbesondere folgende Aufgaben:

    • Die Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung.
    • Die Einberufung und Vorbereitung der Mitgliederversammlung. Die Leitung der Mitgliederversammlung durch den Vorsitzenden oder einen der stellvertretenden Vorsitzenden.
    • Die Aufstellung des Haushaltsplanes für jedes Geschäftsjahr, Buchführung, Erstellung des Jahresberichtes.
    • Aufnahme und Mitwirkung beim Ausschluss von Mitgliedern.
    • Abschluss und Beendigung von Arbeitsverträgen.
    • Erstellung einer Geschäftsordnung

    Der Vorstand ist grundsätzlich ehrenamtlich tätig. Die Mitgliederversammlung kann eine jährliche pauschale Tätigkeitsvergütungüber 500,00 Euro für  für die Vorstandsmitglieder beschließen.

  12. Beschlussfassung des Vorstandes
  13. Der Vorstand ist in seinen Sitzungen beschlussfähig, wenn alle Mitglieder eingeladen und mindestens drei Mitglieder, darunter der Vorsitzende oder ein stellvertretender Vorsitzender, anwesend sind.
    Die Einladung erfolgt durch den Vorsitzenden oder bei dessen Verhinderung durch einen der beiden stellvertretenden Vorsitzenden – auch in Eilfällen – spätestens eine Woche vor der Sitzung. Der Mitteilung einer Tagesordnung bedarf es nicht.
    Der Vorstand beschließt mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden oder bei dessen Abwesenheit die des stellvertretenden Vorsitzenden, der die Vorstandssitzung leitet.
    Die Beschlüsse sind in ein Protokollbuch einzutragen und vom Sitzungsleiter zu unterschreiben. Die Eintragungen müssen enthalten:

    • Ort und Zeit der Sitzung,
    • die Namen der Teilnehmer und des Sitzungsleiters,
    • die gefassten Beschlüsse und die Abstimmungsergebnisse.

    Vorstandsbeschlüsse können im schriftlichen Verfahren gefasst werden, wenn alle Mitglieder des Vorstandes dem Beschlussvorschlag schriftlich zustimmen. Die Unterlagen über die Beschlussfassung sind als Anlage in dem Protokollbuch zu verwahren.

  14. Beirat
  15. Der Beirat besteht aus vier Mitgliedern. Er wird für die Dauer von zwei Jahren von der Mitgliederversammlung gewählt. Jedes Beiratsmitglied ist einzeln zu wählen. Der Beirat bleibt bis zu seiner Neuwahl im Amt. Vorstandsmitglieder können nicht Mitglieder des Beirates sein. Scheidet ein Mitglied während der Amtszeit aus, wählt der Beirat für die restliche Amtsdauer des ausgeschiedenen Mitgliedes ein Ersatzmitglied.

    Der Beirat hat die Aufgabe, den Vorstand in allen Angelegenheiten, insbesondere in fachlichen und organisatorischen Fragen zu beraten.

    Die Sitzungen des Beirates werden mindestens halbjährlich von dem Vorstandsvorsitzenden oder einem stellvertretenden Vorsitzenden schriftlich mit einer Frist von mindestens einer Woche einberufen. Der Beirat muss einberufen werden, wenn mindestens drei Beiratsmitglieder dies schriftlich vom Vorstand verlangen. Wird dem nicht innerhalb von zwei Wochen entsprochen, kann der Beirat selbst zu einer Sitzung einladen durch die Mitglieder, die eine Einberufung verlangt haben.

    Die Mitglieder des Vorstandes sind von den Sitzungen des Beirates zu verständigen. Sie können an den Beiratssitzungen mit beratender Stimme teilnehmen.

    Die Sitzungen des Beirates werden vom Vorsitzenden des Vereinsvorstandes, im Falle seiner Verhinderung von einem der stellvertretenden Vorsitzenden, ist auch dieser verhindert, von einem Mitglied des Beirates, das dieser dazu bestimmt, geleitet.

    Beschlüsse des Beirates werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefasst. Die Beschlüsse sind in ein Beschlussbuch einzutragen und vom jeweiligen Sitzungsleiter zu unterschreiben

  16. Rechnungsprüfer
  17. Der Verein hat bis zu zwei Rechnungsprüfer, die von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt werden. Sie prüfen die Jahresabrechnung des Vorstandes und nehmen zu seiner Entlastung Stellung.

  18. Mitgliederversammlung
  19. Die Mitgliederversammlung ist zuständig für alle Aufgaben, soweit sie nicht dem Vorstand oder anderen Vereinsorganen obliegen. Sie ist ausschließlich zuständig für folgende Angelegenheiten:

    1. Genehmigung des vom Vorstand aufgestellten Haushaltsplanes für das nächste Geschäftsjahr,
    2. Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes, des Rechnungsprüfungsberichtes des Verwaltungsrates, Entlastung des Vorstandes,
    3. Festsetzung der Höhe und Fälligkeit des Mitgliedsbeitrages,
    4. die Wahl der/des Rechnungsprüfer/s und die Entgegennahme des Rechnungsprüfungsberichtes der Rechnungsprüfer.
    5. Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes, und des Beirates,
    6. änderung der Satzung,
    7. Auflösung des Vereins,
    8. Entscheidung über die Beschwerde gegen die Ablehnung eines Aufnahmeantrages,
    9. Ausschluss eines Vereinsmitgliedes,
    10. Ernennung von Ehrenmitgliedern.
    11. Versammlung
      Die ordentliche Mitgliederversammlung findet im November eines jeden Jahres statt. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn

      • der Vorstand die Einberufung aus dringenden wichtigen Gründen beschließt
      • ein Zehntel der Mitglieder schriftlich unter Angabe der Gründe die Einberufung vom Vorstand verlangt.
    12. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstandsvorsitzenden oder einem stellvertretenden Vorsitzenden schriftlich unter Einhaltung einer Frist von mindestens zwei Wochen unter Angabe der Tagesordnung einberufen.
      Der Fristablauf beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die dem Vertretungsvorstand zuletzt bekannt gegebene Anschrift gerichtet wurde.
      Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor Beginn der Mitgliederversammlung schriftlich die Ergänzung der Tagesordnung verlangen. Danach und in der Mitgliederversammlung gestellte Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung können nur durch Entscheidung der Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit zugelassen werden.
    13. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstandsvorsitzenden, bei dessen Verhinderung von einem stellvertretenden Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von einem anderen Mitglied des Vorstandes geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung den Leiter.

      Der Protokollführer und der Wahlausschuss werden vom Versammlungsleiter vorgeschlagen

    14. Beschlussfähigkeit und -fassung der Mitgliederversammlung
      1. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder beschlussfähig.
      2. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Stimmübertragungen sind nicht zulässig.
      3. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefasst. Stimmenthaltungen werden nicht mitgezählt.
      4. Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter, wenn ein Drittel der stimmberechtigten Mitglieder ein anderes Stimmrechtsverfahren verlangen. Vorstandswahlen erfolgen durch schriftliche geheime Abstimmung oder Akklamation.
    15. Satzungsänderungen
    16. Für Satzungsänderungen ist eine 3/4 Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen, für die änderung des Vereinszwecks und die Auflösung des Vereins eine solche von 4/5 erforderlich.
      Die Mitglieder des Vorstandes werden einzeln gewählt, zuerst der Vorsitzende, dann die beiden stellvertretenden Vorsitzenden und zuletzt die übrigen Mitglieder.

    17. Wahl des Vorstandes
    18. Es gilt der Kandidat als gewählt, der mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat. Ist diese Stimmenzahl nicht erreicht worden, findet im zweiten Wahlgang eine Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten statt, die die meisten Stimmen erhalten haben. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Versammlungsleiter durch Ziehung eines Loses.

    19. Wahl des Beirats und der Rechnungsprüfer
    20. Die Mitglieder des Beirates und die Rechnungsprüfer können in einem Wahlgang gewählt werden. Gewählt ist, wer die meisten und zugleich die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat. Stimmenthaltungen zählen nicht.
      Wird die Mehrheit der abgegebenen Stimmen nicht erreicht, findet ein zweiter Wahlgang statt. Es sind die Kandidaten gewählt, die in der Reihenfolge die meisten Stimmen erreichen.

    21. Das Versammlungsprotokoll ist von dem Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen. Es muss enthalten:
      • Ort und Zeit der Versammlung;
      • Name des Versammlungsleiters und des Protokollführers;
      • Zahl der erschienenen Mitglieder;
      • Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und Beschlussfähigkeit;
      • die Tagesordnung;
      • die gestellten Anträge, das Abstimmungsergebnis (Zahl der Ja-Stimmen, Zahl der Nein-Stimmen, Enthaltungen, ungültigen Stimmen), die Art der Abstimmung;
      • Satzungs- und Zweckänderungsanträge;
      • Beschlüsse, die wörtlich aufzunehmen sind.

  20. Auflösung des Vereins
  21. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit der in § 9 geregelten Stimmenmehrheit beschlossen werden. Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der Vorsitzende und die stellvertretenden Vorsitzenden gemeinsam Vertretungsberechtigte Liquidatoren. Die vorstehenden Vorschriften gelten entsprechend für den Fall, dass der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.
    Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den Deutschen Tierschutzbund e. V. Bonn der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

Stand Mai 2010

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